Meine Goldsuche in der Wüste Arizonas - 3 Nuggets in nur einer Stunde
- spatrick270
- 12. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Die Goldsuche in Amerika, besonders in der Wüste Arizonas übt seit jeher eine besondere Faszination auf mich aus. Endlose Weiten, sengende Sonne und diese leise Hoffnung, dass sich irgendwo unter dem staubigen Boden ein echter Goldschatz verbirgt. Genau mit diesem Gefühl machte ich mich auf den Weg in die USA und begann in Los Angeles, Kalifornien mit meiner Reise – und die Goldsuche sollte sich als außergewöhnlich erfolgreich herausstellen.
Nach langer Fahrt durch die karge aber wunderschöne Wüstengegend kam ich in Wickenburg Arizona an, eine historische Goldgräber-Stadt mitten in der Wüste.

Dort traf ich auch meinen guten Freund Mike, der mich auf seine privaten Claims mitnahm und mir die nötige Infrastruktur, sowie Fahrzeuge und Geräte zur Verfügung stellen konnte.
Angekommen am wirklich extrem abgelegenen Claim suchte ich mir eine Stelle aus, wo der Bedrock nicht zu tief lag, denn dort wollte ich hin. Dabei suchte ich direkt im sogenannten "Wash" das ist ein ausgewaschenes und ausgetrocknetes Flussbett. Dabei entfernte ich circa 10-15cm Sand von der Oberfläche um auch wirklich bis ganz tief zum Bedrock Signale zu erhalten.
Ausgerüstet mit einem Minelab Goldmonster 1000 begann ich, den Boden systematisch abzusuchen. Der Detektor ist leicht, einfach zu bedienen und extrem empfindlich – ideal für die stark mineralisierten Böden in Arizona. Schon nach kurzer Zeit bekam ich ein klares Signal.

Nach wenigen kleinen Schaufeln hielt ich mein erstes Goldnugget in der Hand. Ein unglaublicher Moment.

Doch damit nicht genug: Nur wenige Zentimeter weiter schlug der Detektor erneut an. Das zweite Nugget ließ nicht lange auf sich warten. Als kurz darauf ein drittes Signal kam, konnte ich es kaum glauben. Drei Goldnuggets in nur einer Stunde, alle sehr nah beieinander im Boden – ein eindeutiger Hinweis auf einen richtig guten Spot. (Foto mit X zeigt die Fundstelle)

Die Hitze, der Staub und die Mühe treten völlig in den Hintergrund, sobald das Gold im Sonnenlicht aufblitzt. Jeder Fund erzählt seine eigene Geschichte und erinnert daran, dass die Wüste Arizonas noch längst nicht alles preisgegeben hat.
Gerade in der Wüste Arizonas ist zuverlässige Technik entscheidend. Die klaren Signale und die hohe Sensibilität des Geräts machten es möglich, diesen kleinen, aber extrem ergiebigen Spot zu entdecken.


Mein Fazit: Mit Geduld, Ausdauer und der richtigen Ausrüstung – in meinem Fall dem Minelab Goldmonster 1000 – sind selbst heute noch erstaunliche Funde möglich.
Auf dem Foto dieser Tour ist auch eine Waffe zu sehen. Hier draußen in der Wüste gilt sie weniger als Werkzeug sondern eher als Statement – ein Symbol für Eigenverantwortung, Freiheit und Respekt. Fernab von Städten und Infrastruktur ist man auf sich selbst gestellt, in Arizona ist das Teil der Kultur und Realität des Lebens in der Wildnis. Auch das Wetter hätte besser kaum sein können: Über 23 Grad Ende Dezember sind selbst für Arizona nicht alltäglich. Die Sonne brannte, der Himmel war wolkenlos, und trotz der Jahreszeit fühlte es sich fast wie Frühling an.
Dieser Tag wird mir definitiv lange in Erinnerung bleiben. Und eines ist sicher: Ich komme wieder.




Kommentare